Rigoletto in 3 Jahrzehnten

Am kommenden Wochenende gehen unsere schillernden Verdi-Wochen zu Ende, und zwar mit einem Paukenschlag: “Rigoletto” live aus der Wiener Staatsoper. Verpassen Sie das Finale nicht, schalten Sie am Sonntag um 19 Uhr ein und erleben Sie die Inszenierung, die seit der Premiere im Jahr 2014 begeistert. Pierre Audi, seines Zeichens Regisseur der Produktion, sieht “Rigoletto” zweierlei, als Täter und Opfer: “Rigoletto ist einfach ein Mensch, manches hat ihn schlechter und manches auch sehr empathisch gemacht. Ein komplizierter Charakter!” Auch die Besetzung ist spannend. Marco Armiliato, häufiger Gast im Haus am Ring, wird die musikalische Leitung des Abends übernehmen und dirigiert unter anderen Aida Garifullina. Die russisch-österreichische Sopranistin ist Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper und gilt als aufstrebende Sängerin gefragter denn je.  Auch mit der Erkrankung von Juan Diego Flórez wird dem sizilianischen Tenor Ivan Magrì die Chance geboten, als Herzog von Mantua die Frauenherzen zu verzaubern. Ein einmaliger Opernabend ist gewiss.

Der berühmteste Herzog aller Zeiten

Luciano Pavarotti mit seiner unverkennlich einzigartigen Stimme gilt gemeinhin als der berühmteste Herzog aller Zeiten. Die charmante, zynische, ausschweifende Rolle scheint wie zugeschnitten auf den Jahrhunderttenor. Der Opernfilm von Jean Pierre Ponnelle könnte realistischer nicht sein und setzt eine Benchmark für alle “Rigolettos” nach ihm. Auf historischen Orten gedreht zwischen Parma, Mantua und Sabbioneta und auch durch die besondere Besetzung, die neben Pavarotti auch Editá Gruberová als Gilda und Ingvar Wixell als Rigoletto auszeichnet, gelang Ponnelle ein Opernfilm, bei dem kein Auge trocken bleibt. 

Pavarotti, in Rigoletto
Luciano Pavarotti als Herzog von Mantua

Der berühmteste Hofnarr aller Zeiten

Am 4. April 2014 sang Leo Nucci seinen 500. Rigoletto (zufällig an der Wiener Staatsoper), weitere Male sind in geplant und das nicht ohne Grund. Manche Rollen verbindet der Opernliebhaber gerne mit bestimmten Sängern und bei Rigoletto kommt man an Leo Nucci nicht vorbei. Der italienische Bariton, der sogar in der gleichen Region wie Verdi in der Region um Parma wohnt, ist auch auf fidelio zu hören, in einer wunderbar entzückenden Inszenierung aus Parma. Und wer eine kurze Einführung zur Oper und der Produktion sehen möchte, kommt auch hier auf seine Kosten.

Nucci, Rigoletto, Teatro Regio di Parma
Leo Nucci als Rigoletto im Teatro Regio di Parma

Der bildgewaltige Rigoletto im Steinbruch

Im Steinbruch St. Margarethen herrschen andere Dimensionen. Auch der Rigoletto vom Jahr 2017, inszeniert vom gefragten französischen Regisseur Philippe Arlaud, nützt die größte Naturbühne Europa zur Gänze aus. Die schroffe Felsenlandschaft des Steinbruchs St. Margarethen ist der ideale Inszenierungsort, der aus Bildern, Musik und Gefühlen ein einzigartiges Opern-Panorama der Superlative schafft. Doch überzeugen Sie sich selbst HIER

Rigoletto, Verdi, Oper im Steinbruch St. Margarethen
Rigoletto im Steinbruch St. Margarethen

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