edvard grieg

Kurisose Fakten über Edvard Grieg

Edvard Grieg

Der große norwegische Komponist wurde am 15. Juni 1843 in Bergen geboren. Nach seiner klassichen Ausbildung in Leipzig kehrte er in seine Heimat zurück und erforschte intensiv norwegische Volksmusik. Weltberühmt wurde er durch seine Zusammenarbeit mit dem Dichter Henrik Ibsen mit der Komposition der Bühnenmusik zum Schauspiel „Peer Gynt“.

 

Hier 7 kuriose Fakten über Edvard Grieg:

1. Grieg erhielt mit 6 Jahren ersten Musikunterricht und verfasste erste eigene Kompositionen im Alter von 9 Jahren.

2. Der norwegische Komponist war etwas abergläubisch und trug als Talisman bei Auftritten stets einen kleinen Frosch aus Ton in seiner Fracktasche.

3. Wie viele andere Komponisten hatte auch er eine  Komponierhütte, ein kleiner Pavillion in der Nähe seines Elternhauses in Bergen wo man das Meer und den Fjord sieht. Grieg verließ das Haus angeblich nur auf Wunsch seiner Frau, da das Gerücht umging er hätte einer Affäre mit seiner Wirtin.

4. Ein Krater am Merkur wurde nach ihm benannt

5. An seiner eigenen Komposition „In der Halle des Bergkönigs“ ließ er kein gutes Haar. Er sagte darüber: „Das anzuhören kann ich aber selbst nicht ertragen, denn es klingt derart nach Kuhmist, nach Norwegertum und Selbstgefälligkeit! Ich erwarte aber auch, dass die Ironie gefühlt werden kann.“

6. In Fritz Langs Kinoklassiker „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“ aus dem Jahr 1931 pfeift der Kindermörder Beckmann die Melodie von „In der Halle des Bergkönigs“ – es ist die einzige Musik im ganzen Film.

7. Seine Ähnlichkeit zu Albert Einstein ist fast unheimlich. Sehen Sie selbst!

 

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Grieg und Einstein

Auf fidelio sehen Sie sein grandioses Klavierkonzert in a-Moll op. 16. Grieg war erst 25 Jahre alt, als er dieses Klavierkonzert komponierte. Bei der Uraufführung in Kopenhagen spielte er selbst den Solopart. Obwohl sich das Konzert schon bald großer Beliebtheit erfreute, überarbeitete Grieg es bis in seine letzten Lebensjahre immer wieder. Eine Verwandtschaft mit Schumanns Klavierkonzert besteht nicht nur in der Tonart, sondern auch im raschen Spiel der Stimmungen – jedoch nicht im Sinne gehaltener Spannung oder Bedrohung, sondern durch ein Vorherrschen von zart-lyrischem Gefühl. Überzeugen Sie sich selbst und sehen Sie das Konzert hier mit dem großartigen Pianisten Artur Rubinstein.

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