Jubiläumskonzert 150 Jahre Wiener Staatsoper

Diesen Sonntag ist es soweit.  Fidelio überträgt anlässlich ihres 150-jährigen Bestehens das Jubiläumskonzert der Wiener Staatsoper LIVE. Am 26. Mai 2019 tritt das Haus am Ring hinaus auf den Herbert-von-Karajan-Platz und wird gemeinsam mit Ensemblesängerinnen und -sängern, Gästen, dem Wiener Staatsballett, dem Staatsopernorchester, dem Bühnenorchester und dem Staatsopernchor den öffentlichen Raum rund um das Staatsoperngebäude auf unkonventionelle Weise bespielen – Überraschungen inklusive!

Stars und Hits – Einer fehlt

Viele der großen Stars der alten und jungen Generation, für die die Staatsoper als Opernhaus eine wichtige Rolle spielt sind mit verschiedenen Bravourarien zu hören. Nina Stemme ist mit der „Hallen-Arie“ aus „Tannhäuser“ zu hören, Erwin Schrott als feuriger Don Giovanni im Duett mit der bezaubernden Valentina Naforniţă, Bassist Ferruccio Furlanetto singt Verdi,  Sonya Yoncheva  Puccini und…und…. und…. Das Programm bietet auch einen wunderbaren Querschnitt durch alle wichtigen Epochen und Stile der Oper und bietet so auch für Neulinge einen interessanten ersten Berührungspunkt mit diesem Genre. Dennoch, leider musste Jonas Kaufmann aufgrund stimmlicher Indisposition absagen und die von ihm gewählte Arie „Rachel, quand au Seigneur“ aus Halévys „La Juive“ fällt aus. Dies ist insofern schade als Kaufmann mit einer Arie aus dem Genre der Grand Opéra noch nie wirklich in Erscheinung getreten ist.

Interview

Wir haben Heinz Sichrovsky, eine wahre Koryphäe des Kulturjournalismus, anlässlich des 150 Jahr- Jubiläums befragt und sprachen mit ihm über seinen persönlichen Bezug zur Staatsoper und über Zukunft & Vergangenheit des Traditionsbetriebs. Auch über die Produktionen der Wiener Staatsoper auf fidelio weiß er Aufschlussreiches zu sagen…

Hier das ganze Programm:

Richard Wagner | „Dich teure Halle …“ aus Tannhäuser (Nina Stemme)

Ludwig van Beethoven | „Ha, welch ein Augenblick“ aus Fidelio (Tomasz Konieczny)

Giuseppe Verdi | „Come dal ciel precipita“ aus Macbeth (Jongmin Park)

Giuseppe Verdi | „Va, pensiero“ aus Nabucco (Chor der Wiener Staatsoper)

Wolfgang A. Mozart | „Dove sono“ aus Le nozze di Figaro (Olga Bezsmertna)

Wolfgang A. Mozart | „Fin ch’an dal vino“ aus Don Giovanni (Erwin Schrott)

Wolfgang A. Mozart | „Là ci darem la mano“ aus Don Giovanni (Valentina Naforniţă, Erwin Schrott)

Jules Massenet | „Pourquoi me réveiller“ aus Werther (Benjamin Bernheim)

Erich W. Korngold | „Glück, das mir verblieb“ aus Die tote Stadt (Camilla Nylund)

Giuseppe Verdi | „O patria… O tu Palermo“ aus I vespri siciliani (Ferruccio Furlanetto)

Giuseppe Verdi | Duett „Già nella notte densa“ aus Otello (Roberto Alagna, Aleksandra Kurzak)

Antonín Dvořák | „Lied an den Mond“ aus Rusalka (Valentina Naforniţă)

Richard Strauss | Schlussterzett aus Der Rosenkavalier (Nina Stemme, Stephanie Houtzeel, Chen Reiss)

Jacques F. Halévy | „Rachel, quand au Seigneur“ aus La Juive (Jonas Kaufmann)

Giacomo Puccini | „Un bel dì“ aus Madama Butterfly (Sonya Yoncheva)

Georges Bizet | „Votre toast“ aus Carmen (Günther Groissböck)

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