Ein Gespräch mit Carlus Padrissa von La Fura dels Baus

Wer in den 1980er Jahren eine Performance des katalanischen Theaterkollektivs „La Fura dels Baus“ besucht, muss noch eine Erklärung unterschreiben, die Haftung für allfällige Verschmutzungen und Verletzungen selbst zu übernehmen.
Umstritten sind sie aber auch heute noch: Auf der beständigen Suche nach dem unmittelbaren Kontakt mit dem Publikum gestalten sie sehr zeitgemäße multimediale Inszenierungen, die vor allem visuell überwältigend sind. Dadurch gerät aus der Sicht so mancher Puristen die Musik in den Hintergrund; dabei betont Padrissa, dass für ihn gerade die Musik immer das Wichtigste ist, der Leitfaden, der alle anderen künstlerischen Ebenen zusammenhält. (© Ulla Pilz, ORF – Radio Österreich 1)

Für die Mozartwoche 2019 inszeniert Carlus Padrissa T.H.A.M.O.S., eine quasi „verlorene“ Mozartoper und ein Vorläufer der „Zauberflöte“. Wir haben den Regisseur kurz vor der Generalprobe in der Felsenreitschule getroffen. Er hat uns von der Entstehungsgeschichte von T.H.A.M.O.S. erzählt, warum die Felsenreitschule dafür die ideale Spielstätte ist und welche philosophischen Überlegungen in die Geschichte der Oper mit einfließen. Was Physiker Nikolas Tesla, Dramatiker Antonin Artaud, die Herkunft der drei Solisten (Fatma Said aus Ägypten, Nutthaporn Thammathi aus Thailand und René Pape aus Europa) mit all dem zu tun haben, erfahren Sie im Interview:

Sehen Sie T.H.A.M.O.S. LIVE-zeitversetzt morgen, 27.1. 18:00 Uhr auf fidelio.

Ein Interview mit Dirigentin Alondra de la Parra und ein Portrait von Rolando Villazón (Intendanten der Mozartwoche) lesen Sie ebenfalls auf unsere Blog.

Ihre Leonore

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