man holding Beethoven portrait

10 kuriose Fakten über Beethoven

Ludwig van Beethoven war ein mysteriöser aber auch sehr launischer und mürrischer Mensch. Hier 10 kuriose Fakten über das Musikgenie:

  • Der kleine Ludwig hatte keine angenehme Kindheit, denn sein alkoholkranker Vater wollte mit ihm als Wunderkind Geld verdienen. Oft wurde er mitten in der Nacht aus dem Bett gejagt und zum Klavierüben gezwungen.
  • Beethoven war für seine schrullige und pingelige Art bekannt. Jeden Morgen wusch er sich gründlich mit einer Gießkanne und zählte dann genau 60 Kaffeebohnen für seinen Morgenkaffee.
  • Er lebte gerne am Land weil Wien ihm zu windig war. In seinem Tagebuch schrieb er „Der Wind, der beim zweiten schönen Tag schon eintritt, kann mich nicht in Wien halten, da er mein Feind ist.“
  • Böse Zungen behaupten, das „van“ in seinem Namen sei für den Komponisten sehr hilfreich gewesen, weil es in der Wiener Gesellschaft für einen Adelstitel gehalten wurde. Dabei verweist es nur auf seine flämische Abstammung. Beethoven selbst tat nichts dazu, dieses Missverständnis aufzuklären.
  • Die Mondscheinsonate wurde nicht von Beethoven benannt. Er nannte sie einfach Sonata Nr. 14. Ihren poetischen namen bekam sie erst 1832 vom Dichter Ludwig Rellstab, der empfand, dass sich die Sonate nach Mondschein über dem Luzerner See anhörte.
  • Da er seine Familie finanziell unterstützen musste, verließ er mit 11 Jahren die Schule. Rechtschreibung war infolgedessen nicht seine Stärke. Wenn er Wörter groß schrieb, dann nicht weil es sich um Nomen handelte, sondern weil er die Wichtigkeit des Wortes unterstreichen wollte; die Wortart interessierte ihn dabei nicht.
  • Trotzdem war es ihm stets wichtig, seine nur unzureichende Allgemeinbildung durch Studien zu vervollständigen, deshalb beschäftigte er sich intensiv mit den Werken von Kant, Goethe, Schiller, Herder, auch Shakespeares Dramen oder die Bhagavad Gita waren ihm vertraut.
  • Der Komponist zog mindestens 68 Mal in seinem Leben um. Mal schmeckte ihm der Kaffee nicht, mal war ihm das Wasser zu kalt oder die Stiege zu dunkel. Sobald er sich unwohl fühlte, packte er seine Sachen und begab sich auf die Suche nach einem besseren Wohnort.
  • Beethoven ist auch im All zu hören! Im Jahr 1977 wurden Datenplatten namens Voyager Golden Records mit Bild und Audio-Informationen an interstellaren Raumsonden angebracht. Man hoffte damit, dass etwaige intelligente, außerirdische Lebensformen dadurch von unserer Menschheit erfahren. Seine 5. Symphonie ist für mindestens 500 Millionen Jahre im Universum, denn das ist die geschätzte Lebensdauer dieser Platten.
  • Seine letzten Worte am 26. März 1827 sollen gewesen sein „Schade, schade, zu spät!“ bezüglich der neuen Weinlieferung, die er nicht mehr genießen konnte.

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Ihre Leonore

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