A Night at the Met

Metropolitan Opera in New York – eine kurze Geschichte

Bereits früh verlangten die New Yorker nach Unterhaltung und das Opernhaus „Academy of Music“ war das Herzstück des sozialen Lebens im New York des 19. Jahrhunderts. Die Logen in dem Haus waren so begehrt, dass sie von Generation zu Generation weitervererbt wurden. So war es nur eine Frage der Zeit, bis die begehrten Plätze knapp wurden. Daher schlossen sich 22 Opernbegeisterte New Yorker zusammen und gründeten ihr eigenes Konzerthaus am Broadway, das 1883 unter dem Namen Metropolitan Opera seine Pforten öffnete und sofort von der New Yorker Gesellschaft angenommen wurde. Nach einem drei-jährigen Wettstreit fiel der Vorhang endgültig für die „Academy of Music“ und die Metropolitan Opera wurde der neue Nabel des gesellschaftlichen Lebens. Das Metropolitan Opera House, mit seinem rot-goldene Interieur, gehörte schon damals zu den modernsten und elegantesten Häusern seiner Zeit. Die Akustik war zwar hervorragend, doch die Bühnenausstattung war veraltet, weshalb man überlegte ein neues Gebäude zu errichten. Als das „Lincoln Center of Performing Arts“ 1966 eröffnet wurde, fand hier die MET, wie das Haus auch genannt wird, ihren neuen Standort. Hinter fünf hohen Bögen erhebt sich eine Glasfassade, die einem den Blick in die Eingangshalle gewährt. Das in Rot und Gold gehaltene Innere erinnert an die Ursprünge des Hauses.

Die MET heute

Heute ist die MET für ihre Kombination aus modernen Produktionen und Klassikern bekannt und gehört zu den weltweit führenden Opernhäusern. Doch zu Beginn musste auch sie ihren Weg erst finden; in den ersten Jahren wurden nur Opern in italienischer Sprache aufgeführt. Daraufhin folgten einige Jahre nur Stücke in deutscher Sprache, wobei italienische und französische Opern ins Deutsche übersetzt wurden. Doch bald wurde klar, dass der Zauber der Oper am besten erhalten bleibt, wenn das Stück in seiner Originalsprache aufgeführt wird. Viele Opernhäuser sind im Laufe der Zeit dazu übergegangen, ihre Opern mit Untertiteln zu versehen. So befindet sich neben oder über der Bühne ein Bildschirm mit dem gesungenen oder übersetzten Texten. Da diese von dem Geschehen auf der Bühne ablenkten, ließ sich die MET etwas Besonderes einfallen: 1995 wurden „Met Titels“ eingeführt. Hierbei handelt es sich um Simultanübersetzungen des Gesungen auf der Bühne. Das besondere hierbei ist, dass sich die Übersetzung nicht bei der Bühne befindet sondern auf kleinen, polarisierten Bildschirmen, die in den Vordersitzen eingebettet sind. Die Übersetzungen sind auf Deutsch, Englisch und Spanisch verfügbar. So kann jeder Zuschauer individuell entscheiden, ob er eine Übersetzung des Gesungenen haben möchte ohne seinen Nachbarn zu stören. Von Beginn an wollten die Gründer, dass jeder in das Vergnügen der Oper kommt und daher ging das Ensemble in den Wintermonaten auf Tour durch die USA. Die Touren wurden eingestellt aber die Idee jedem Weltweit eine Vorführung möglich zu machen blieb. So wurde 2006 die Aktion „Metropolitan Opera: Live in HD“ ins Leben gerufen. Hierzu werden Opern in New York aufgezeichnet und in Kinosäle weltweit übertragen.

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Bildmaterial c. Ruefa / Shutterstock:
Metropolitan Opera House (Titelbild)
New York bei Nacht

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