5 kuriose Fakten über Richard Strauss

Anlässlich seines heutigen Geburtstages haben wir 5 kuriose Fakten über Richard Strauss für Sie vorbereitet:

1. Gewohnheitsmensch

Stefan Zweig berichtet: „Strauss arbeitet sachlich und kühl, komponiert – wie Johann Sebastian Bach, wie alle diese sublimen Handwerker der Kunst – ruhig und gleichmäßig.“

2. Kartenspiel als Ausgleich

„Die Leute greifen mich an, weil ich so gerne Skat spiele. Ich versichere Ihnen, das ist der einzige Moment in meinem Leben, wo ich nicht arbeite. Sonst geht das oben bei mir immer weiter.“ In seiner musikalischen Komödie „Intermezzo“ brachte er das Skat-Spiel sogar auf die Opernbühne.

3. Kettenraucher

Richard Strauss war leidenschaftlicher Raucher. Im Spezialgeschäft Dora Weid in der Münchner Maximilianstraße ließ er sich eigens lange dünne Zigaretten mit Namensaufdruck herstellen. Diese wurden auch von zahlreichen Anhängern gekauft und ehrfürchtig geraucht. Erst im Alter von 75 Jahren gab er dieses Laster aufgrund von Einwänden seiner Frau und seinen Ärzten auf.

4. Primatonnen

So nannte Richard Strauss füllige Opernsängerinnen.

5. Teufels Werk

Nach der Uraufführung von „Salome“ 1906 in Graz notierte Musikkritiker Ernst Decsey: „Satanischeres und Artistischeres hat die deutsche Opernbühne noch nicht gesehen.“ Überzeugen sie sich selbst. Sehen Sie „Salome“ von den Salzburger Festspielen 2018 auf fidelio.

 

Ihre Leonore

Quellen:

Schmitz, Rainer und Benno Ure: Wie Mozart in die Kugel kam. Kurioses und Überraschendes aus der Welt der klassischen Musik. München 2018: Pantheon Verlag.
Tschaikner, Elke: www.myfidelio.at/richard-strauss/

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